Zitate, Sprüche und Aphorismen zu Entspannung und Gelassenheit
Mit der Entspannung und Ruhe ist es ja so eine Sache.. jeder sucht sie mal mehr oder weniger vergeblich – immer und immer wieder gibt es Ratschläge über Ratschläge, Ratgeber, Hinweise, Anleitungen und andere Formen der Wissensübermittlung. Warum aber 300 Seiten lesen, wenn sich schon vor x Jahren (der Zeitraum ist jetzt mal sehr variabel) sehr viele kluge Köpfe Gedanken rund um die Entspannung, die Stille und das zur Ruhe kommen gemacht haben? Vorhang auf für die schönsten Zitate, Aphorismen und Sprüche zum Thema Entspannung und Gelassenheit – viele davon sind noch immer die besten Ratgeber und haben trotz Zahn der Zeit noch immer ihre Gültigkeit oder zumindest Kernaussage bewahren können.
Das Spiel gleicht einer Erholung,
und da man nicht ununterbrochen arbeiten kann,
bedarf man der Erholung.
(Aristoteles)
Plutarch sagte:
Erholung ist die Würze der Arbeit.
Nirgends strapaziert sich der Mensch mehr als bei der Jagd nach Erholung.
(Laurence Sterne, englischer Schriftsteller, 1713 geboren)
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet,
ist es umsonst, sie anderswo zu suchen.
(François de la Rochefoucauld, „ein zeitweise politisch aktiver französischer Adeliger und Militär, der jedoch vor allem als Literat in die Geschichte eingegangen ist. Mit seinen aphoristischen Texten gilt er als der älteste der französischen Moralisten.“)
Die Ruhe der Seele ist ein herrliches Ding
und die Freude an sich selbst.
(Johann Wolfgang von Goethe)
Faulheit ist die Angewohnheit, sich auszuruhen,
bevor man müde wird.
(Jules Renard)
Die Zeit ist für den Menschen da,
nicht der Mensch für die Zeit
von Johann Gottfried Seume. Wahre Worte. Zeit muss man sich selbst nehmen, die Zeit erledigt das nicht für einen.
Der ist kein freier Mensch,
der sich nicht auch einmal
dem Nichtstun hingeben kann.
Cicero. Es gibt solche und solche. Manche werden hibbelig, wenn das große Nichtstun auf sie lauert. Andere können es genießen. Der beste Weg ist dabei wie immer der goldene, eigene Mittelweg zwischen den Extremen.
Blicke in die schöne Natur
und beruhige dein Gemüt!
(Ludwig van Beethoven)
Genieße froh die Gaben der gegenwärtigen Stunden
und lass die Unangenehmen beiseite.
(Horaz)
Jeder Tag braucht Augenblicke der Stille,
für ein Gespräch zu zweit,
ein Gebet, ein gutes Buch oder einen Spaziergang.
(Rainer Haak, „ist ein deutscher Schriftsteller, Theologe und Aphoristiker. Nach dem Studium der Theologie war er als Gemeinde-Jugendpfarrer tätig. Seit 1990 arbeitet er hauptberuflich als freier Schriftsteller. Bekannt wurde Rainer Haak vor allem als Autor meditativer Geschenkbücher.“)
Fortsetzung folgt bestimmt.


