Zitate zum Thema Entspannung, Ruhe und Gelassenheit – Teil II
Man sollte nicht Zeitvertreib,
sondern Zeitgenuss sagen!
(Jean Paul, „ein deutscher Schriftsteller. Er steht literarisch gesehen zwischen Klassik und Romantik. Die Namensänderung geht auf Jean Pauls große Bewunderung für Jean-Jacques Rousseau zurück.“)
Natürlich, man könnte seine Zeit auch totschlagen.. aber wäre es nicht so viel schöner, seine Zeit mit Dingen auszufüllen? Mit Dingen, die einen selbst erfüllen? Doppelt hält besser. Die Zeit, die man für sich selbst nimmt (und nicht „einplant“) sollte genossen, nicht zertreten werden.
Erquicklich ist die Mittagsruh,
nur kommt man oftmals nicht dazu.
(Wilhelm Busch)
Wobei ich persönlich Mittagsruh ja immer mit dem versehentlichen Mittagsschlaf gleichsetze und der ist für mich persönlich nicht wirklich erholsam.. aber es gibt genügend Menschen, für die er sehr erholsam ist und vielleicht auch sein kann, da hilft nur eins: ausprobieren!
Die am Tag träumen, kennen viele Dinge,
die den Menschen entgehen, die nur nachts träumen.
(Edgar Allan Poe)
Und solange das nicht ausufert: herrlich! Die eigenen Gedankenwelten sind noch immer die besten Sciene-Fiction-Filme und Stimmungsaufheller.
Die Natur hat das Gesäß für die Ruhe geschaffen,
da die Tiere ja stehen können, ohne müde zu werden,
der Mensch jedoch seiner Sitzfläche bedarf.
(Aristoteles)
Frei nach Aristoteles kann man sich also beruhigt auf seine vier Buchstaben setzen und entspannen – wenn das keine seriöse Quelle ist?! ;-)
Der Ruhende soll handeln,
und der Handelnde ruhen.
(Seneca,“ein römischer Philosoph, Dramatiker, Naturforscher, Staatsmann und als Stoiker einer der meistgelesenen Schriftsteller seiner Zeit.“)
Ob man Senecas Spruch jetzt als „verwirrende“ Anweisung oder als Erinnerung auffassen soll, ist jedem selbst überlassen.)
Entspanne dich,
lass das Steuer los,
trudle durch die Welt,
sie ist so schön.
(Kurt Tucholsky)
Ich bin immer – auch im Leben – für Ruhepunkte.
Parks ohne Bänke können mir gestohlen bleiben.
(Theodor Fontane)
Und wenn ein Park keine Bank hat, dann setzt man sich für eine Bank ein.
Wenn sie das Maß überschreiten, sind beide bös:
der Schlaf und das Wachen.
(Hippokrates von Kós)
Aus der Reihe: aus zwei Extremen einen vertretbaren Mittelweg schaffen.
Unfähigkeit zur Muße
ist das Unvermögen in sich zu ruhen.
(Else Pannek, deutsche Aphoristikerin und Dichterin)