Entspannungsgeschichten: Spaziergang am Strand

Sandstrand

Sandstrand

Stell dir vor, du gehst an deinem Lieblingsstrand entlang.
Das Wetter ist perfekt dafür, die Sonne scheint, ein angenehm kühlender Wind weht ab und an.

Dein Lieblingsstrand ist menschenleere, du hast ihn ganz für dich alleine.
Du bist von einer angenehmen Stille umgeben, nur das Rauschen der Wellen ertönt gleichmäßig und beruhigend zugleich. Deine Atmung ist ebenso regelmäßig, wie der Wellengang. Ganz ohne dein Zutun. Du atmest ein und du atmest aus.

Du bleibst stehen und konzentrierst dich jetzt auf deine Füße. Sie stehen sicher auf dem warmen Sand. Du kannst die Füße ein wenig im Sand vergraben und die Zehen bewegen. Der Sand kitzelt ein wenig zwischen den Zehen. Der weiche, warme Sand gibt seine Wärme stetig an deine Füße ab und du spürst, dass die Wärme dich durch die Füße, zu den Beinen hinauf, durchströmt.

Während du so da stehst und die Wärme genießt, kannst du ein wenig verstärkt auf deine Atmung achten, denn die frische, etwas salzige Luft tut dir richtig gut. Du atmest mit jedem Atemzug ein wenig tiefer und ein wenig tiefer aus. Du spürst, wie sich die frische Luft in deiner Nase, deiner Lunge verteilt und deinen Geist Atemzug für Atemzug wacher erscheinen lässt.
Kannst du dir den leicht salzigen Geschmack der Seeluft zwischen den Lippen und auf deiner Zunge vorstellen? Du stehst noch eine Weile – so lange wie du möchtest – an deinem Lieblingsstrand und atmest weiterhin tief ein und aus. Wenn du magst, kannst du deinen Spaziergang auch fortsetzen – vielleicht entdeckt du ein paar schöne Muscheln oder Steine, die du mit nach Hause nehmen kannst? Vielleicht findest du aber auch einen Strandkorb, in dem du es dir gemütlich machen kannst?

Schließlich nimmst du noch etwas von dem warmen Sand in deine Hände. Du bewegst deine Hände in langsamen, kreisenden Bewegungen – so, als ob du den Sand noch feiner mahlen möchtest. Der Sand kribbelt angenehm auf deinen Handflächen, wie ein „Massageball“, der vorgewärmt wurde. Du spürst sehr gut, dass deine Hände sich jetzt wärmer und wacher anfühlen.

Bevor du dich entschließt, den Strand wieder zu verlassen, legst du dich noch einmal hin – dein Rücken liegt auf dem Sand wie auf einer flexiblen, warmen Matratze. Bemerkst du die Unterschiede? Bemerkst du, dass du an einigen Stellen schwerer aufliegst, als an anderen Stellen? Strecke dir Arme und Beine ganz entspannt von dir. Atme tief ein und aus und genieße die Sonnenstrahlen und das gleichmäßige Rauschen der Wellen. Bleib solange liegen, wie du möchtest – dein Strand ist geduldig und menschenleer und keiner wird dich hier stören.
(Ruhig 5-7 Minuten liegen und atmen lassen)
Bereite dich nun langsam darauf vor, den Strand zu verlassen. Öffne die Augen, falls du sie geschlossen hattest. Spüre noch einmal deinen Armen und Beinen nach. Bemerkst du, dass du entspannter und „gerader“ mit dem Rücken aufliegst? Atme noch einmal tief ein und aus, strecke dich ein wenig und genieße diesen entspannenden Ort noch einmal in vollen Zügen, bevor du ihn verlässt. Aber keine Angst, dein Lieblingsstrand hat immer geöffnet und wird dich immer willkommen heißen. Wann auch immer du dir eine Auszeit gönnen möchtest, wird er dir zur Verfügung stehen.

Mit diesen positiven Gedanken im Hinterkopf erhebst du dich langsam und machst dich auf den Heimweg, wo du entspannt und erfrischt ankommst.